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20.12.2022

Tagebau Inden: „RWE indeland Solarpark“ nimmt Betrieb auf

Der „RWE indeland Solarpark” hat am 20. Dezember seinen Betrieb am Rand des Tagebaus Inden aufgenommen. Die große Photovoltaikanlage mit integriertem Batteriespeicher auf einer rund 15 Hektar großen Kiesfläche am westlichen Rand des Tagebaus ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass der Umbau der Energielandschaft im indeland von der Braunkohle zu den Erneuerbaren Energien Realität wird.
Eine Energielandschaft im Wandel: der bestehende Braunkohletagebau, Windräder und der neue Solarpark am Rand des Tagebaus Inden

Etwa 26.500 Solarmodule produzieren künftig im „RWE indeland Solarpark“ Grünstrom für mehr als 3.500 Haushalte. RWE hat rund elf Millionen Euro in diese Anlage investiert, teilt das Energieunternehmen in einer Pressemitteilung mit. Dank des integrierten Speichers könne die Stromeinspeisung noch besser als bei anderen Solarparks auf den Bedarf abgestimmt werden. Der Stromspeicher sei auf eine zweistündige Stromaufnahme und -abgabe von 9,6 Megawattstunden ausgelegt. Damit fungiere er als Puffer zwischen Stromerzeugung und Netz.

Die Anlage soll bis zur Fertigstellung des Indesees in Betrieb bleiben. Dann wird das Areal des Solarparks im See verschwinden. Doch bis dahin vergehen noch mindestens zwei Jahrzehnte.

RWE: Beitrag zur Energiewende in Deutschland

„Mit dem RWE indeland Solarpark leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Energiewende in Deutschland“, sagt Katja Wünschel, CEO Onshore Wind und Solar Europa & Australien der RWE Renewables. Für das Unternehmen ist dies erst der Anfang: „In unserem Heimatmarkt werden wir jedes Wind- und Solarprojekt realisieren, das möglich ist. Bis Ende des Jahrzehnts wollen wir allein in Nordrhein-Westfalen rund 4 Milliarden Euro brutto in die grüne Energiewelt investieren“, so Wünschel.

Dr. Lars Kulik, für die Braunkohle zuständiges Vorstandsmitglied von RWE Power, ergänzt: „Der RWE indeland Solarpark ist ein sichtbares Zeichen, dass Strukturwandel und Energiewende gelingen können. Auf unseren Tagebauflächen ist reichlich Raum für die Erneuerbaren. Diesen werden wir nutzen, damit das Revier auch in Zukunft Energiestandort bleibt.“

Zu den technischen Spezifikationen teilt RWE mit, dass die Solarmodule in der Spitze 14,4 Megawatt elektrische Leistung bereitstellen. Verbaut wurden demnach sogenannte bifaziale, also von beiden Seiten lichtempfindliche Module. Der Vorteil: Zusätzlich zur direkten Einstrahlung kann auch das vom Boden auf die Rückseite der Module reflektierte Sonnenlicht genutzt werden. Das macht diese Module laut RWE sehr effizient.

Weitere Solarparks entstehen in Garzweiler und Hambach

Im Tagebau Garzweiler werden derzeit zwei vergleichbare Anlagen errichtet. Eine weitere Photovoltaik-Speicheranlage soll im Tagebau Hambach entstehen. Bis zum Jahr 2030 will RWE allein im Rheinischen Revier mindestens 500 Megawatt Leistung auf regenerativer Basis errichten.
 

Weitere Informationen:
Webseite von RWE zum „RWE indeland Solarpark“

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