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10.01.2023

indeland persönlich:
Michael Reichert

Michael Reichert (38) ist als Strukturwandelmanager der Gemeinde Aldenhoven unter anderem zuständig für die Entwicklung des Gewerbegebiets „Campus Aldenhoven“ auf dem Gelände der ehemaligen Steinkohlenzeche Emil Mayrisch. Er hat einen sehr persönlichen Bezug zu diesem Projekt: Reichert ist in Siersdorf aufgewachsen – nur wenige hundert Meter vom ehemaligen Zechengelände entfernt.
Michael Reichert arbeitet im Team des Rathauses in Aldenhoven für einen erfolgreichen Strukturwandel in der Gemeinde und der Region

Ich stamme hier aus Aldenhoven, und zwar aus dem Ortsteil Siersdorf. Im bayrischen Eichstätt und in Bonn habe ich Geografie studiert und dort meinen Abschluss als Diplom-Geograf gemacht. Meine berufliche Laufbahn habe ich als Nahverkehrsplaner beim Landkreis Calw in Baden-Württemberg begonnen. Danach war ich fünf Jahre beim Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung im Kreis Düren tätig und wohne seither in Düren. Im November 2021 habe ich meine Stelle als Strukturwandelmanager in Aldenhoven angetreten. In meiner Heimatgemeinde arbeiten zu können, empfinde ich als sehr erfüllend.

Meine große Leidenschaft gilt dem Reisen. Da bin ich gern individuell mit dem Rucksack unterwegs, zuletzt etwa drei Wochen in Indien. Hier im indeland spiele ich Badminton in einem Verein in Langerwehe und engagiere mich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Dorfgemeinschaft Siersdorf. Denn ich finde es schade, dass so wenige Menschen in den Vorständen der Vereine mitarbeiten wollen.

Die Orte im indeland dürfen nicht zu Schlafdörfern werden. Viele Menschen ziehen in die Region, weil die Miet- und Kaufpreise für Wohnungen und Häuser hier im Vergleich niedriger sind als in den Oberzentren wie Köln oder Aachen. Aber es ist wichtig, dass die neuen Bürgerinnen und Bürger auch in den Orten integriert werden, in denen sie wohnen. Man muss die geeigneten Strukturen schaffen, damit sie sich hier wohlfühlen und einbringen. Die Herausforderungen in der Region können wir nur durch interkommunale Zusammenarbeit bewältigen. Das indeland ist dafür ein gutes Beispiel. Als Strukturwandelmanager bringen wir uns stark in alle regionalen Netzwerke ein und vertreten dort die Interessen der Gemeinde Aldenhoven und des indelands.

Wenn Freunde und Bekannte aus anderen Regionen Deutschlands zu Besuch sind, gehe ich mit ihnen immer auf den Indemann. Sie sollen einen Blick in den Tagebau werfen, und alle sind davon immer sehr beeindruckt. Die Entwicklung der Landschaft rund um den heutigen Tagebau ist eine sehr große Chance für uns, um aus dieser Region auch eine Tourismusregion zu machen. Nicht nur die Menschen aus Aachen, Köln und Düsseldorf werden für ihre Naherholung in die Region um den künftigen Indesee kommen. Wenn wir den Freizeitwert der Region auf- und ausbauen, dann tun wir dies auch für die Menschen, die in der Region leben. Der Indesee und die Zwischenlandschaft, die ab 2030 entsteht, sind dabei das Zentrum der Entwicklung.
 

Kontakt

Michael Reichert
Strukturwandelmanager
Gemeinde Aldenhoven
Stabsstelle für Wirtschaftsförderung, Gemeindeentwicklung und Strukturwandel
Tel: 02464 586-146
m.reichert@aldenhoven.de

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