22.01.2026

Filmabend „Tomorrow“: Impulse für nachhaltige Regionalentwicklung im indeland

Im KuBa Jülich brachte die indeland GmbH mit dem Film „Tomorrow“ und einer Podiumsdiskussion Engagierte aus dem Rheinischen Revier zusammen. Der Abend zeigte, wie nachhaltiger Wandel im Tagebauumfeld Inden konkret gestaltet wird.
Im Anschluss an den Film Tomorrow diskutierten regionale Akteurinnen und Akteure im KuBa Jülich über konkrete Ansätze für nachhaltige Regionalentwicklung im Tagebauumfeld Inden

Wie kann nachhaltige Regionalentwicklung im Umfeld des Tagebaus Inden gelingen – und wie entsteht daraus konkrete Zuversicht vor Ort? Unter dieser Leitfrage lud die indeland GmbH im Rahmen der Veranstaltungsreihe „indeland im Gespräch“ am 17. Dezember 2025 zu einem Filmabend in den KulturBahnhof Jülich ein. Rund 30 Gäste folgten der Einladung – darunter Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Institutionen, Engagierte aus zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Gezeigt wurde der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“, der eindrucksvoll veranschaulicht, wie Menschen weltweit mit kreativen Ideen und ganz konkretem Handeln ökologische und soziale Herausforderungen angehen.

Christian Rast, Geschäftsführer der indeland GmbH, begrüßte die Gäste und betonte die Bedeutung einer nachhaltigen Gestaltung des Strukturwandels. Veranstaltungen wie dieser Filmabend sollen gezielt Impulse setzen, Mut machen und das Engagement vor Ort sichtbarer machen.

Im Anschluss stellten Tom Guse und Silvia Proff die neu gestarteten Projekte GrünGestalten und Miniwald Explorer vor. Beide Projekte sind Teil des Nachfolgeprojekts von inReNa 2030 und tragen dazu bei, die nachhaltige Entwicklung in der Region weiter voranzubringen. inReNa 2030 II wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Nach der Filmvorführung diskutierten Aktive aus dem Rheinischen Revier auf dem Podium, wie sie in ihren Projekten nachhaltige Lösungen entwickeln – von Energie und Landwirtschaft über Bildung bis zu neuen Formen des Zusammenlebens. Der regionale Blick machte deutlich: Auch im indeland entstehen bereits heute viele zukunftsweisende Ansätze.

Auf dem Podium berichteten:

  • Clara Flaksmann, Projekt Gemeinschaftlich Wohnen und Leben – Burg Disternich
  • Petra Römisch, Projekt Miniwälder – BiNE e.V.
  • Lars Eschweiler, Projekt Offene Werkstatt und Reparaturcafé – Erfindergeist Jülich
  • Mario Bande, Projekt Grüner Strom aus gebrauchten E-Auto-Batterien – BaaS:energy

Es entwickelte sich ein persönlicher, inspirierender und wertschätzender Dialog, der beim anschließenden Get-together mit Getränken und Snacks in offenen Gesprächen fortgesetzt wurde. Die zentrale Botschaft des Abends: ins Handeln kommen – auch kleine Schritte im eigenen Umfeld stärken das Vertrauen in Veränderung und entfalten gemeinsam eine spürbare Wirkung für Klima- und Umweltschutz. Die Einführung in den Film und die Moderation des Abends übernahm Marianka Lesser.

Organisatorin Svenja Zeimetz, Partizipationsmanagerin und verantwortlich für Beteiligung und Dialog bei der indeland GmbH, resümiert: „Der Filmabend hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Räume für Austausch, Inspiration und Vernetzung sind. Besonders wertvoll war die Verbindung aus globalen Perspektiven des Films und den konkreten regionalen Projekten. Der Abend hat Mut gemacht, den Wandel aktiv mitzugestalten – genau das ist das Ziel der Reihe ‚indeland im Gespräch‘.“

Ein herzlicher Dank gilt außerdem dem Team des KuBa, das für einen reibungslosen Ablauf und eine angenehme Atmosphäre gesorgt hat. (sz)

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