Geben Sie einen Suchbegriff ein und drücken Sie 'Enter'

Einigkeit über Eckpunkte des Strukturwandels beim Aufsichtsrat der Entwicklungsgesellschaft indeland

05.03.2019 10:00
Einigkeit über Eckpunkte des Strukturwandels beim Aufsichtsrat der Entwicklungsgesellschaft indeland

 

Strukturwandel braucht Strategie

Einigkeit über Eckpunkte des Strukturwandels beim Aufsichtsrat der Entwicklungsgesellschaft indeland

Der Aufsichtsrat der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH ist sich in den Forderungen zur Strukturentwicklung im Rheinischen Revier einig.

Jens Bröker, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, hatte sich zuvor zu den Voraussetzungen für einen erfolgreichen Strukturwandel im Rheinischen Revier in einer Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung sowie des Verkehrsausschusses des NRW-Landtags als Sachverständiger geäußert.

Auf Basis eines entsprechenden Positionspapiers der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH mit Eckpunkten für den Strukturwandel im Rheinischen Revier hat sich der Aufsichtsrat der Entwicklungsgesellschaft im Rahmen der 48. Aufsichtsratssitzung einstimmig auf sieben grundlegende Forderungen an den Strukturwandel verständigt.

Wolfgang Spelthan, Landrat des Kreises Düren und Aufsichtsratsvorsitzender der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH sagte: "Die Ergebnisse der "Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" sind im Hinblick auf die Empfehlungen zur Gestaltung des Strukturwandels gute Voraussetzungen für das Gelingen des Transformationsprozesses. Das indeland und der Kreis Düren sind in besonderem Maße betroffen. Diese Jahrhundertherausforderung bringt für die Region aber auch viele Chancen mit sich. Damit der Strukturwandel gelingen kann, ist es wichtig, den Strukturwandel strategisch und gemeinsam anzugehen."

Das Positionspapier nennt folgende Voraussetzungen für einen erfolgreichen Strukturwandel:

Orientierung in Form eines Masterplans als Leitbild, auch durch Weiterentwicklung bereits vorhandener Perspektiven, um eine Basis für eine abgestimmte Entwicklung zu schaffen.

Verlässlichkeit nicht nur durch die Ergebnisse der "Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung", sondern insbesondere durch langfristige, verbindliche gesetzliche und vertragliche Regelungen.

Organisation und aufgabengerechte sowie zweckmäßig Aufteilung von Ressourcen, Prozessen und Akteuren sowie Kapazitäten für die regelgerechte Abwicklung von Fördermitteln.

Neben prominenten Projekten mit Strahlkraft in den Bereichen Speicher- und Steuertechniken, Mobilität und Infrastruktur werden insbesondere auch kleinteilige Innovations- und Impulsprojekte zur unmittelbaren, zukunftsgerechten Entwicklung der Tagebauumfelder benötigt.

Ausreichend Flächenverfügbarkeit zur Planung und Entwicklung von Siedlungen, Gewerbe, Infrastruktur, Landwirtschaft und Freiraum, um dem außerordentlichen Flächendruck aus der Rheinschiene gerecht werden zu können sowie ein Vereinfachung und Beschleunigung der entsprechenden Verwaltungsverfahren.

Finanzierung und beschleunigte Umsetzung des bedarfs- und zukunftsgerechten Ausbaus der verkehrlichen Infrastrukturen zur Entwicklung des Reviers.

Eine Plattform für Dialog und Präsentation der räumlichen und inhaltlichen Perspektiven des Rheinischen Reviers in Form einer Internationalen Bau- und Technologieausstellung (IBTA).

Nach Empfehlung der von der Bundesregierung eingesetzten "Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" soll spätestens Ende 2038 in Deutschland die Stromgewinnung aus Braunkohle beendet werden.

Pressekontakt:

Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, Ricarda Springer, 02421/221084112