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erfogreicher Ausbau der Kompetenzbrücke indeland-Lausitz

07.10.2016 16:23
erfogreicher Ausbau der Kompetenzbrücke indeland-Lausitz

Nach einer ereignisreichen Fahrt im Tour Bus von Alemania Aachen kamen die 2 Schülerinnen und 19 Schüler der Erdkunde Leistungs- und Grundkurse des Gymnasiums Haus Overbach in Barmen mit ihren beiden Lehrern im IBA-Studierhaus in Großräschen an. Um die Eindrücke der Reise quer durch Deutschland, mit einem eindrucksvollen Stopp an einer ehemaligen innerdeutschen Grenzanlage, zu verarbeiten gab es für die Reisetruppe erst mal eine italienische Stärkung.

Am nächsten Morgen fand nach einem ausgewogenen Frühstück ein erster Kennenlernen der beiden Schülergruppen statt, die indeländer Schüler begrüßten ihre "Senftenberger Experten" mit einem Geburtstagsständchen für eine Mitschülerin. Nach der offizielle Begrüßung seitens Frau Wolf vom IBA-Studierhaus und Frau Hauert von der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH ging es mit dem Gästeführer von iba aktiv tours direkt auf die IBA Terrassen.

Trotz Regen war die Begeisterung der Schülergruppen für das zukünftige Hafenbecken in Großräschen, an dem sich der Landschaftswandel und strukturelle Prozess bestens erkennen lässt, sehr groß. Vorbei am Großräschener See und am Sedlitzer See ging es mit dem Alemania Bus weiter durchs Lausitzer Seenland. Nach dem Mittagsimbiss im Besucherzentrum Excursio in Welzow steuerte die Truppe zum Aussichtspunkt aktiver Tagebau Welzow Süd, wo die beeindruckenden der Kohle Flöze betrachtet werden konnten.

Ein absolutes Highlight der Tour war dann anschließend die Schifffahrt mit dem einzigartigen Solar Boot am Geierswalder See. Die anderthalb Stündige Fahrt führte durch den Koschener Kanal, beinhaltete eine spektakuläre Schleusung unter dem Fluss Schwarze Elster hindurch und endete im Senftenberger Hafen.

Nach einer kurzen Aufwärmpause im IBA-Studierhaus ging die Expedition weiter und führte die Gruppe zum beeindruckenden Besucherbergwerk Förderbrücke F60 in Lichterfelde, eine der größten 5 Förderbrücken der Welt. Im Schein des Mondes konnte die spektakulär beleuchtete Förderbrücke in zwei Gruppen bestiegen werden.

In der Wahrnehmungswerkstatt am darauffolgenden Tag wurden die Erlebnisse der Exkursion dann unter professioneller Workshop Leitung gemeinsam verarbeitet, aufbereitet und nachhaltig verinnerlicht. Nach einem Mittagsimbiss mussten sich die indeländer Schülerinnen und Schüler schweren Herzens wieder von den neu gewonnen Freunden trennen, umso größer ist bereits jetzt die Vorfreude auf den Gegenbesuch der Senftenberger im indeland, der im Frühjahr 2017 stattfinden wird.

Aufgrund des herausragenden Erfolgs und der positiven Resonanz plant die Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH das Modul Bildungsaustausch weiter auszubauen und nimmt die Ausschreibung eines Wettbewerbs, bei dem sich Schulen im indeland um einen geförderten Austausch bewerben können, in die Überlegungen mit auf.