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Rheinisches Revier an Inde und Rur als LEADER-Region ausgewählt – 3,1 Millionen Euro an Fördergeldern stehen zur Verfügung

30.05.2015 21:56
Rheinisches Revier an Inde und Rur als LEADER-Region ausgewählt – 3,1 Millionen Euro an Fördergeldern stehen zur Verfügung

28 Zusammenschlüsse aus Dörfern und Gemeinden der ländlichen Regionen in NRW wurden jetzt für eine Förderung des LEADER-Programms ausgewählt.

Mit dabei ist das Rheinisches Revier an Inde und Rur, das sich erstmalig um eine Förderung beworben hatte. Grundlage der Auswahlentscheidung war die unter großer Beteiligung erarbeitete regionale Entwicklungsstrategie, die von einer Jury aus Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden begutachtet und bewertet worden ist. Bei dieser Beurteilung standen Qualitätskriterien wie Pilotcharakter, Innovationsgehalt und die Nachhaltigkeit der Strategien im Vordergrund.

„Es ist toll, dass das Engagement und die Leidenschaft mit der die Menschen in der Region an der Bewerbung gearbeitet haben, jetzt belohnt wird“, freut sich indeland-Geschäftsführer Jens Bröker über die Entscheidung aus Düsseldorf. Die indeland-Gesellschaft hatte den Anstoß für die Bewerbung gegeben, an der sich Aldenhoven, Inden, Jülich, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Niederzier, Titz und Eschweiler beteiligten.

"Schon heute ist klar, dass unsere Region vielfältig und bunt ist und mit vielen engagierten Menschen, einer starken Wirtschaft und einer hohen Lebensqualität gute Zukunftsperspektiven bietet. Im Rahmen von LEADER werden wir dies gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter stärken,“ so Bröker weiter. Die Menschen im Revier haben mit der Förderung nun die Möglichkeit diese Zielsetzung mit innovativen Projektideen anzugehen und so die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Die Entwicklungsstrategie, die im Vorfeld der Bewerbung erarbeitet worden ist, zeigt dabei Lösungsansätze für ganz alltägliche Probleme auf, die zum Beispiel entstehen, wenn das letzte Geschäft im Dorf geschlossen wurde. Es werden aber auch Strategien entwickelt, um sich zum Beispiel mit den Folgen des demografischen Wandels auch auf dem Lande auseinanderzusetzen.

Schon in der Bewerbungsphase waren sich die Beteiligten einig, dass der Vorteil von LEADER im großen bürgerschaftlichen Zusammenhalt und der Identifikation mit der eigenen Heimat genutzt wird, um innerhalb der Bürgerschaft Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Schließlich wissen die Menschen vor Ort am besten wo der Schuh drückt und welche Probleme am drängendsten sind und gelöst werden müssen.