Vom Tagebau zum See

Nach dem Ende der Braunkohleförderung wird aus dem Tagebau über viele Jahre ein See. Befüllung, Grundwasseranstieg und die Entwicklung der Landschaft greifen dabei ineinander.

Schritt für Schritt

Mit dem Ende der Braunkohleförderung beginnt eine neue Phase für den Tagebau Inden.

Der Tagebau endet

Mit dem Ende der Kohleförderung im Jahr 2029 werden Böschungen, Uferbereiche und weitere Flächen werden für den künftigen See vorbereitet.

Die Befüllung beginnt

Ab Ende 2030 soll Wasser in den Tagebau eingeleitet werden. Zunächst entsteht eine kleine, tief liegende Wasserfläche, die sich mit steigendem Wasserstand allmählich ausdehnt.

Während der Befüllung

Die vollständige Befüllung wird voraussichtlich rund 25 Jahre dauern. Der tatsächliche Verlauf hängt insbesondere davon ab, wie viel Wasser langfristig zur Verfügung steht.

Woher kommt das Wasser?

Für die Befüllung des Indesees sollen Süm­pfungs­wasser und Wasser aus der Rur genutzt werden. Sümpfungs­wasser ist abge­pumptes Grund­wasser, das den Tagebau trocken und stabil hält. Die Wasser­entnahme aus der Rur muss ökologische Anforderungen und andere Wasser­nutzungen berücksichtigen.

Der See verändert sich über die Jahre

Während der Befüllung sieht der Indesee immer wieder anders aus. Die Wasserfläche wächst, Uferlinien verschieben sich und neue Bereiche des Seeraums entstehen. Der See hat deshalb über viele Jahre keinen festen Zustand. Erst mit zunehmendem Wasserstand nähert sich die Landschaft Schritt für Schritt dem langfristig vorgesehenen Bild.

Was während der Befüllung passiert

Während der See wächst, wird auch der umliegende Raum weiterentwickelt. Flächen werden gesichert und rekultiviert, Landschaftsräume entstehen neu und technische Voraussetzungen werden geschaffen. Gleichzeitig werden Wasserstände und Wasserqualität beobachtet und weitere Schritte für die langfristige Entwicklung vorbereitet.

Wer macht den Indesee?

Die Herstellung des Sees und die Entwicklung seines Umfelds liegen in unterschiedlichen Händen.

RWE Power

RWE Power ist als Bergbauunternehmen für den Tagebau Inden und seine Rekultivierung verantwortlich. Was dabei umgesetzt werden muss, ist unter anderem im verbindlichen Abschlussbetriebsplan  festgelegt. Dazu gehören die Sicherung und Gestaltung der Flächen sowie die Vorbereitung der Tagebaufolgelandschaft.

Informationen zum Tagebau Inden

indeland GmbH

Die indeland GmbH koordiniert für die beteiligten Kommunen die Entwicklung des künftigen Seeumfelds. Dabei geht es um Orte, Wege, Freiräume und Verbindungen rund um den Indesee. Sie verbindet kommunale Perspektiven, entwickelt gemeinsame Projekte und begleitet deren Umsetzung in Abstimmung mit Behörden, RWE Power und weiteren Partnern.

Rund um den See

Technische Informationen von RWE Power

Die Herstellung des Sees ist eine bergbauliche und wasserwirtschaftliche Aufgabe von RWE Power. Vertiefende Informationen zu technischen Maßnahmen, Wasserzufuhr und Rekultivierung stellt das Unternehmen bereit.

Mehr zur Seeherstellung bei RWE Power

Der Seeraum entwickelt sich schon früh

Der Seeraum verändert sich schon während der Befüllung. Wege, Freiräume und Aussichtspunkte können früh entstehen. Wann Bereiche zugänglich oder nutzbar werden, hängt von Sicherheit, Planung und Genehmigungen ab.

Rund um den See

Kontakt

Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH
Bismarckstraße 16
52351 Düren

Telefon: +49 (0) 2421 22-1084005
E-Mail: info@indeland.de

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