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„Haus des Strukturwandels“ in Eschweiler

Die Stadt Eschweiler wird im Jahr 2026 eine feste Anlaufstelle zu allen Fragen rund um den Strukturwandel erhalten: das „Haus des Strukturwandels“, mit überdachtem Innenhof, einem kleinen Café sowie Veranstaltungs- und Besprechungsräumen.

Projektprofil

Zuletzt aktualisiert im Juni 2024

Titel„Haus des Strukturwandels“ und „Wandel.Laden“

Ort der Umsetzung

Eschweiler

Zeitraum der Umsetzung

Ende 2022 bis Anfang 2026

Projektleitung

Stadt Eschweiler
Partner

indeland GmbH, Faktor X Agentur der indeland GmbH, Jugendforum Eschweiler, Zweckverband Region Aachen, StädteRegion Aachen, Zukunftsagentur Rheinisches Revier

Anknüpfungspunkte zu anderen Vorhaben
  • Faktor X Agentur der indeland GmbH
  • Regionale Ressourcenwende in der Bauwirtschaft (ReBAU)
BesonderheitenSanierung und Umbau sollen nach Kriterien der Ressourceneffizienz erfolgen
Finanzierung

Förderprogramm: „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI); Gesamtkosten: rund 1,2 Millionen Euro, davon Fördermittel: 1 Million Euro für investive Maßnahme

Bilder

Impressionen vom Ort der Umsetzung in der Marktstraße 9 in Eschweiler 

Visualisierung des „Hauses des Strukturwandels“ in Eschweiler: Das Gebäude ist Teil der gewachsenen Architektur in der Marktstraße
Im Schaufenster des Hauses Marktstraße 9 in Eschweiler wird bereits heute auf die künftige Nutzung als „Haus des Strukturwandels“ hingewiesen.
Blick in die Geschichte: In dem Haus Marktstraße 9 befand sich früher eine Metzgerei
Querschnitt durch das „Haus des Strukturwandels“ in Eschweiler: So könnten die Räume in der Zukunft genutzt werden
Das künftige „Haus des Strukturwandels“ verfügt über erhaltenswerte historische Details im Innern wie die Stuckdecke, …
… das Treppenhaus, …
… und die Zimmertüren
Historische Postkarte von 1920: die Marktstraße in Eschweiler

Projektbeschreibung

Fragen und Antworten zum Strukturwandelprojekt „Haus des Strukturwandels“ in Eschweiler

Was ist das Ziel des Projekts?

Ein Gründerzeithaus (Baujahr 1920, Erdgeschoss und drei Etagen) im Stadtzentrum wird zum „Haus des Strukturwandels“ umgebaut. Früher befand sich hier eine Metzgerei und zuletzt ein Bekleidungsgeschäft. Nun wird es ressourceneffizient und klimaschonend saniert und soll in Zukunft u. a. den „Wandel.Laden“ mit verschiedenen Informations- und Beratungsangeboten beheimaten. Nach dem Umbau wird es etwa 350 m² groß sein.

In einem rückwärtigen Bereich entsteht etwa ein Atriumgebäude für kleinere Veranstaltungen sowie ein überdachter Innenhof mit Café-Atmosphäre; im Erdgeschoss ein Empfangsbereich. In den drei Etagen des Gebäudes werden Büros und Besprechungsräume entstehen, die von Vereinen, zivilgesellschaftlichen Gruppen oder Institutionen genutzt werden können, die einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt leisten möchten. Angedacht ist zudem eine Nutzung durch die Energie- und Sanierungsberatungen von „Innovation City Eschweiler“ sowie durch die Geschäftsstelle der Stiftung „Eschweiler nachhaltig“.

Das gesamte Haus wird zu einem innovativen Showroom und Markt der Möglichkeiten für ressourcenschonendes Sanieren im Bestand gemacht; hier sollen an den unterschiedlichsten Stellen im Gebäude Baufenster entstehen, die Einblicke in die sanierte Bausubstanz und Bautechnik gewähren und die jeweilige Methodik der ressourceneffizienten und klimaschonenden Sanierung erläutern sollen. Das „Haus des Strukturwandels“ öffnet zu den normalen Öffnungszeiten des Einzelhandels sowie abends und am Wochenende nach Bedarf.
 

Welchen Beitrag leistet das Projekt zur Regionalentwicklung?

Die Kommunikation zur Regionalentwicklung findet häufig auf der planerischen oder akademischen Ebene statt. Das Haus des Strukturwandels soll jedoch breite Bevölkerungsschichten ansprechen und sie zur Mitgestaltung des nachhaltigen Strukturwandels aktivieren. Hier sollen alle Menschen in Initiativen in angenehmen Räumlichkeiten zusammenkommen, die gute Ideen für die nachhaltige Entwicklung der Stadt Eschweiler haben.
 

Welcher Aspekt an diesem Projekt ist außergewöhnlich?

Das Projekt kann in zweifacher Hinsicht zu einem Vorbild für ähnliche „Häuser des Strukturwandels“ in anderen Kommunen im indeland und im Rheinischen Revier werden: Einerseits wird man hier beispielhaft den nachhaltigen Umgang mit Baumaterialien für die Renovierung von Altbauten sehen, andererseits können sowohl das Informationsangebot als auch die Veranstaltungsformate, die speziell für dieses Haus entwickelt werden, von anderen Kommunen als Anregung für eigene Aktivitäten dienen.
 

Was passiert derzeit konkret?

Eine Projektsteuerungsgruppe aus Vertreter*innen der Stadt Eschweiler, des Jugendforums Eschweiler, des Zweckverbands Region Aachen, der StädteRegion Aachen, der indeland GmbH, der Zukunftsagentur Rheinisches Revier und weiteren Akteuren hat ein Konzept für das Informations- und Veranstaltungsangebot des „Wandel.Laden“ erarbeitet. Die indeland GmbH hat sich sowohl hinsichtlich der Abbildung der Themen der Regionalentwicklung und des Strukturwandels als auch bei der partizipativen Konzeption zur zielgruppenspezifischen Ausrichtung des Angebots eingebracht. Außerdem wirkt die indeland GmbH in der Steuerungsgruppe mit hinsichtlich der Umsetzung sowie des Transfers in die Region. Der „Wandel.Laden“ ist am 9. Juni 2024 vorübergehend in ein leerstehendes Ladenlokal in der Neustraße 29 eingezogen. Hier werden Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen,wie  Stadtentwicklung, Bildung und Kultur sowie Klimaschutz zum Mitmachen und zur Bürgerbeteiligung stattfinden.

Wann und wo gibt es erste Ergebnisse des Projekts zu sehen?

Das künftige „Haus des Strukturwandels“ in der Marktstraße 9 wird in den nächsten zwei Jahren umfassend saniert. Der „Wandel.Laden“ ist am 9. Juni 2024 übergangsweise in ein leer stehendes Ladenlokal in der Neustraße 29 in Eschweiler eingezogen. Der Umzug in das Haus in der Marktstraße 9 ist für den Jahreswechsel 2025/2026 geplant.

Kontakt

Eberhard Büttgen

Leiter der Stabsstelle Nachhaltige Entwicklung
Stadt Eschweiler
Telefon:02403 71-438
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