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Weiterentwicklung Freizeitzentrum Indemann

Bereits jetzt besuchen in jedem Jahr mehr als 160.000 Menschen die Goltsteinkuppe. Sie laufen oder fahren auf den Indemann, essen und trinken im Restaurant, spielen Minigolf oder Fußballgolf oder sind mit ihren Kindern auf dem Spielplatz. Doch bei der Auslastung des Areals als Freizeitzentrum ist noch Luft nach oben. Außerdem stehen Aufwertungsmaßnahmen am Indemann an.

Projektprofil

zuletzt aktualisiert im Mai 2023
TitelWeiterentwicklung Freizeitzentrum Indemann
Ort der UmsetzungGoltsteinkuppe, Inden-Lucherberg
Zeitraum der Umsetzungbis voraussichtlich 2027
ProjektleitungGemeinde Inden
Partnerindeland GmbH
Anknüpfung zu anderen Vorhaben
  • Inwertsetzung Indesee
  • Rahmenplan Indesee 2.0
BesonderheitenDer architektonische Entwurf für das „Besucherzentrumindeland“ wurde durch einen Planungswettbewerb ermittelt, für den insgesamt 15 Entwürfe eingegangen sind.
Finanzierung
  • Starterpaket Kernrevier
  • Rahmenrichtlinie zur Umsetzung des Investitionsgesetzes Kohleregionen in Nordrhein-Westfalen (Besucherzentrum)

Bilder

Neben dem Indemann wird in den kommenden Jahren ein modernes Besucherzentrum errichtet. Der Entwurf wurde Anfang 2023 im Rahmen eines Architekturwettbewerbs ausgewählt.
Der Fußballgolf-Platz am Indemann wird im Sommerhalbjahr rege genutzt.
Das Restaurant am Indemann bietet seine Speisen und Getränke auch zwei Außenterrassen an.
Der Blick von der Terrasse der Restaurants am Indemann Richtung Tagebau.

Projektbeschreibung

Fragen und Antworten zum Strukturwandelprojekt „Weiterentwicklung Freizeitzentrum Indemann“

Was ist das Ziel des Projekts?

Das Freizeitzentrum am Indemann besteht derzeit aus dem 2009 eröffneten „Indemann“, einer begehbaren Aussichtsskulptur, sowie aus einem Restaurant („Indemann 1“), einer Minigolfanlage, einem Spielplatz sowie einem Fußballgolfareal. Außerdem es gibt einen PKW-Parkplatz. Dieses Areal wurde als Startpunkt der Entwicklung einer Zone für die aktive Freizeitgestaltung am Ufer des künftigen Indesee ausgewählt. Deswegen wird bereits jetzt damit begonnen, das Freizeitzentrum weiterzuentwickeln und die Verbindung zum zukünftigen Seeufer zu initiieren. Durch diese Maßnahmen, aber auch durch zahlreiche attraktive Veranstaltungen rund um den Indemann soll sich die Goltsteinkuppe in den Köpfen der Menschen als Ort zur Freizeitgestaltung etablieren, und dies über die Region des indelands hinaus.

Welchen Beitrag leistet das Projekt zur Regionalentwicklung?

Die Maßnahmen sollen die touristische Inwertsetzung des zukünftigen Indesees initiieren und ein attraktives Umfeld schaffen. Damit werden vorhandene Arbeitsplätze gestärkt und neue geschaffen. Der Standort wird dadurch außerdem für weitere Investitionen attraktiver gestaltet.

Welcher Aspekt an diesem Projekt ist außergewöhnlich?

Zahlreiche einzelne Projekte müssen so miteinander verzahnt werden, dass sie ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Zudem muss die Planung der 2020er Jahre bereits so ausgelegt werden, dass sie zu den Plänen zum Umfeld der Goltsteinkuppe im Rahmenplan Indesee 2.0 passt, der den Endzustand des Indesees ungefähr im Jahr 2060 beschreibt.

Was passiert derzeit konkret?

Die Illuminierung des Indemanns ist vierzehn Jahre alt und soll auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Eine neue LED-Fassade soll den Indemann attraktiver beleuchten und auch für Marketingzwecke nutzbar machen. Sie wird in einem Teilbereich auch zu einer Projektionsfläche. Im hängenden Arm des Indemanns wird die Gemeinde Inden als einfache Wetterhülle einen geschlossenen gläsernen Raum bauen. Wenn im Indemann beispielsweise Hochzeiten stattfinden, wird sich dies sicher auch auf die Auslastung des Restaurants positiv auswirken. Die Gemeinde Inden wird im Zugang zum bestehenden Fußweg „Inden/Altdorf– Goltsteinkuppe“ ein einladendes grünes „Tor“ im Zentrum schaffen. Mit landschaftsplanerischem Blick wird die Gemeinde Inden außerdem das neue Besucherzentrum am Indemann ins Gesamtkonzept einbinden. Im Besucherzentrum indeland sollen künftig auf 300 Quadratmetern ein großer Ausstellungsraum zum Thema „Wasser und Seen – Entwicklung im Rheinischen Revier“ sowie eine Tourist-Information eingerichtet werden. Das geplante Gebäude hat die Form einer flachen, lichtdurchfluteten Pyramide und bildet in Richtung Fußballgolf-Anlage eine städtebauliche Kante. Auf der zum Tagebau liegenden Dach-Seite erhält es eine Freitreppenanlage, die den Blick auf die Transformation der Landschaft in den Fokus rückt.

Wann und wo können Bürgerinnen und Bürger Ergebnisse dieses Projekts sehen?

Im Jahr 2027 sollen, wenn es keine unvorhergesehenen Verzögerungen in der Umsetzung gibt, die Maßnahmen abgeschlossen werden.

Kontakt

Eva-Maria Zingel

Gemeinde Inden
Stabsstelle Strukturwandel, Planung und Entwicklung
 
Telefon:02465 3919
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Zur Infoseite browser-update.org