Indesee

Der Tagebau Inden wird zu einem großen See. Der offizielle Startschuss fällt 2030, aber schon jetzt passiert hinter den Kulissen eine ganze Menge. Unsere Themenseite hält Sie auf dem Laufenden.

Mit dem Beginn der Befüllung im Jahr 2030 wird sich die Landschaft im indeland Schritt für Schritt verändern. Es wird zwar mehrere Jahrzehnte dauern, bis der 11,6 km² Indesee vollständig mit Wasser gefüllt ist. Aber schon wenige Jahre nach dem Ende der Kohleförderung entstehen in den Randbereichen des Tagebaus öffentliche Rundwege und Naturschutzgebiete.

Der Tagebau Inden wird zum Indesee. 2029 geht es los! Wie genau der See aussehen wird, erarbeiten die Bürgerinnen und Bürger in der Region zurzeit zusammen mit Fachleuten und Behörden.

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Der Weg zum Indesee

Wie der Indesee später einmal aussehen wird, steht heute schon fest. Zumindest so weit es sich aus heutiger Sicht planen lässt. Während die Entscheidung für die Seebefüllung im Braunkohlenplan Inden II (2009) getroffen wurde, werden die Details zurzeit im Rahmenplan Indesee 2.0 festgelegt. Bis Ende 2022 soll die neue Planung fertig sein.

Erarbeitet wird der Rahmenplan von einem Expertenteam in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben der indeland GmbH sind die Gemeinde Inden, die Stadt Düren, die RWE Power AG und das beauftragte Planungsbüro RMP Stephan Lenzen an dem Projekt beteiligt.

Rahmenplan Indesee 1.0

Der erste Rahmenplan Indesee stammt aus den Jahren 2012 und 2015. Diese Version 1.0 ist die Grundlage für die folgenden Zukunftsbilder, die von der indeland GmbH entwickelt wurden. Die Visualisierungen lassen erahnen, wie der Indesee und seine zentralen Entwicklungsorte später einmal aussehen könnten.

So könnte die Golsteinkuppe und das Seeufer bei Inden/Altdorf im Jahr 2040 aussehen …
… und so im Jahr 2065, nachdem der Indesee seinen Endstand erreicht hat.
Inden-Schophoven ist die erste Ortschaft im Rheinischen Revier, die eine konkrete Seeperspektive hat. So könnte es dort im Jahr 2040 aussehen …
… und so nach Fertigstellung des Indesees etwa im Jahr 2065.
Hier eine weiteres Visionsbild von Inden-Schophoven im Jahr 2065. Vom Gut Müllenark wird es eine grüne Sichtachse zum See geben.
Visionsbild der Ortschaft Merken, einem Stadtteil von Düren. So könnte das südliche Ufer des Indesees im Jahr 2065 aussehen.

Historische Dokumente

Schon 2007 hat RWE Power erste Modelle des zukünftigen Indesees gezeigt. Mit einer vergleichsweise schlichten Kartendarstellung im Braunkohlenplan Inden II wurde die zukünftige Seekante schließlich beschlossen. Im Rahmenplan Indesee wurde es 2012 erstmals konkret: Strandzonen, Rundwege, Hafenbecken und Naturschutzgebiete nehmen planerische Gestalt an.

Die Gesamtansicht des Sees im Rahmenplan Indesee aus dem Jahr 2012 zeigt, so welche Entwicklungen geplant sind.
Zoom-Ansichten aus dem Rahmenplan Indesee von 2012
See-Vision von RWE Power (2007)
See-Vision von RWE Power (2007)
See-Vision von RWE Power (2007)

Kontakt

Dr. Benno Esser

Planung und Flächen

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