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14.09.2023

Neue Zukunftsbilder vom Indesee

Wie attraktiv wird der Strand an der „Lucherberger Lagune“ im Jahr 2060 aussehen und wie spektakulär könnte eine Brücke über den „Lamersdorfer Kanal“ gestaltet werden? Wir haben den Rahmenplan Indesee 2.0 zum Leben erweckt und zwei neue Visualisierungen zur Zukunft am Indesee erstellen lassen.
Die elegante Brücke über den „Lamersdorfer Kanal“ soll 2060 eine weitere Landmarke am Indesee sein.
Der breite Sandstrand an der „Lucherberger Lagune“ soll im Sommer 2060 Menschen aus der ganzen Region an den Indesee ziehen.

Im vergangenen Jahr hat die indeland GmbH gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, die am Tagebaurand leben, den Rahmenplan 2.0 für den Indesee erarbeitet. Ende 2022 hat der Rat der Gemeinde Inden dem Plan zugestimmt. Er bildet jetzt eine wichtige Grundlage für den Abschlussbetriebsplan von RWE Power. Die darin enthaltenen Karten sind inoffizielle Planungsgrundlagen, die zeigen, wie sich das unmittelbare Umfeld des Tagebaus Inden in den kommenden Jahrzehnten entwickeln könnte. Um allen Menschen im indeland zu zeigen, wie die Zukunft am Indesee einmal aussehen könnte, haben wir die Veränderungen der Landschaft nun aus der Vogelperspektive veranschaulicht. So wollen wir noch mehr Menschen als bisher für das Langzeitprojekt Indesee begeistern.

Die Farben Grün und Blau herrschen vor

Die beiden neuen Visualisierungen ersetzen ältere Bilder aus dem Jahr 2017. Ihnen lag die erste Fassung des Rahmenplans für den Indesee zugrunde. Die neuen Visualisierungen orientieren sich am neuen Rahmenplan. Schon anhand der Farben erkennt man auf den ersten Blick, wie viel Raum der sogenannten blau-grünen Infrastruktur bei der Planung eingeräumt wird. Der blaue See und die grüne Natur werden jedoch nicht hermetisch abgeriegelt, sondern sie können vielerorts von den Menschen genutzt werden. Das Ufer des Indesees wird eine abwechslungsreich gestaltete Freizeit- und Naturlandschaft – mit belebteren Bereichen und mit ruhigen Rückzugsräumen, in denen Tiere und Pflanzen ungestört sind. Und es bleibt auch genug Platz für Wohnen und Gewerbe am See.

Das Besucherzentrum, die Seebrücke und der Kanal

Im Zukunftsbild ist oben auf der Goltsteinkuppe bereits das Besucherzentrum für das indeland neben dem Indemann erkennbar. Der Architekturwettbewerb dazu ist abgeschlossen und ein Gestaltungsentwurf wurde ausgewählt. Die Bauarbeiten sollen 2025 beginnen.

Die Seebrücke vor der Goltsteinkuppe ist eine Vision des Zeichners, die über den Rahmenplan 2.0 hinausgeht. Falls eine solche Seebrücke kommt, könnte sie bereits während der Füllphase des Indesees gebaut werden und als Aussichtspunkt auf den langsam steigenden Seepegel dienen.

Ob die neuen Siedlungen in der Nähe des Seeufers im Jahr 2060 genau so aussehen werden wie das auf den Abbildungen dargestellt wird, ist eher unwahrscheinlich. Die Häuser wurden als Platzhalter eingesetzt. Dass aber an diesen Stellen eine Wohnbebauung erfolgen wird und dass dadurch auch Inden/Altdorf ans Seeufer wachsen soll, ergibt sich aus dem Rahmenplan 2.0.

Auch die Gestaltung der Brücke über den „Lamersdorfer Kanal“ steht noch nicht fest. Sie soll von Fußgängern, Radfahrenden und vielleicht auch von Autos und Bussen genutzt werden und eine charakteristische architektonische Form mit hohem Wiedererkennungswert erhalten.

Auf dem Indesee hat der Zeichner übrigens Tiny Houses in Form von Hausbooten und schwimmenden Bauten eingefügt. Die Idee stammt auf dem Lausitzer Braunkohlerevier. Auf den dort entstandenen Seen werden solche kleinen schwimmenden Häuser bereits heute an Touristen vermietet.

Mehr Informationen zum künftigen Indesee und die Zwischennutzung finden Sie unter www.indeland.de/indesee.

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