Der Indesee
Wo heute noch der Tagebau Inden die Landschaft prägt, entsteht in den kommenden Jahrzehnten der Indesee. Mit ihm entwickelt sich ein neuer Landschaftsraum im Zentrum des indelands.
Auf einen Blick
2029 Ende des Tagebaus Inden •ab 2030 Beginn der Befüllung •rund 13 km² künftige Wasserfläche •bis etwa 2055 voraussichtliche vollständige Befüllung
Vom Tagebau zum See
Nach dem Ende der Braunkohleförderung wird die Tagebaumulde schrittweise gefüllt. Mit steigendem Wasserspiegel verändert sich die Landschaft Jahr für Jahr.
Heute, morgen, später
Der Seeraum verändert sich über Jahrzehnte. Während der Befüllung wachsen Wasserfläche und Uferlandschaft, zugleich entstehen neue Möglichkeiten rund um den See.
Gemeinsam planen
Wie sich der künftige Seeraum entwickelt, wird über viele Jahre gemeinsam geplant. Kommunen, indeland GmbH, RWE Power, Behörden und weitere Beteiligte übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben.
Mehr zur Planung
Fragen zum Indesee
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Die Befüllung des Indesees soll Ende 2030 beginnen. Von diesem Zeitpunkt an wird sich in der Tagebaugrube bis 2035 eine rund 7 km² große Wasserfläche bilden. Bis der See seine endgültige Größe und seinen vorgesehenen Wasserstand erreicht, werden nach den derzeitigen Planungen rund 25 Jahre vergehen.
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Nach den bisherigen Planungen wird der Indesee sowohl mit Wasser aus der Rur als auch mit sogenanntem Sümpfungswasser befüllt. Dabei handelt es sich um Grundwasser, das zur Trockenhaltung des Tagebaus abgepumpt wird. Die Herstellung und Befüllung des Sees liegt in der Verantwortung von RWE Power und erfolgt auf Grundlage der zuständigen Planungs- und Genehmigungsverfahren.
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Die Herstellung und Befüllung des Indesees ist Teil der Rekultivierung des Tagebaus Inden und liegt in der Verantwortung von RWE Power. Dazu gehören unter anderem die Vorbereitung des Tagebaugeländes, die Herstellung der Ufer und die Befüllung des Sees.
Die indeland GmbH stellt den See nicht selbst her. Sie koordiniert gemeinsam mit den beteiligten Kommunen und weiteren Partnern die Entwicklung des künftigen Seeumfelds. Dabei geht es unter anderem um Wege, Freiräume, die Anbindung der angrenzenden Orte und mögliche spätere Nutzungen rund um den See.
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Der Indesee wird nicht erst nach seiner vollständigen Befüllung erlebbar sein. Wege, Freiräume und einzelne Bereiche im Seeumfeld sollen bereits während der Befüllungsphase schrittweise entwickelt und zugänglich gemacht werden. Wann und wo eine Nutzung des Wassers möglich sein wird, ist dagegen noch nicht abschließend geklärt. Dies hängt unter anderem vom Wasserstand, von Sicherheitsfragen und von den erforderlichen Planungs- und Genehmigungsverfahren ab.
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Der Rahmenplan Indesee 2.0 beschreibt räumliche Leitideen und mögliche Entwicklungsbereiche rund um den künftigen See. Dazu gehören unter anderem die Goltsteinkuppe, Schophoven, die „Lucherberger Lagune“ und der Bereich bei Merken. Konzepte für Wege, Freiräume, Uferzugänge und mögliche Freizeitangebote werden derzeit weiter ausgearbeitet. Welche Nutzungen an den einzelnen Standorten tatsächlich entstehen und wann sie umgesetzt werden, ist noch nicht in allen Einzelheiten entschieden.
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Bei geringer Wasserführung der Rur wird die Wasserentnahme entsprechend den behördlich festgelegten Vorgaben reduziert oder zeitweise vollständig ausgesetzt. Damit sollen die ökologischen Anforderungen und die Interessen weiterer Wassernutzer entlang der Rur berücksichtigt werden.
Stehen über längere Zeit geringere Wassermengen zur Verfügung als bisher angenommen, verlangsamt sich die Befüllung. Der Zeitraum bis zum Erreichen des endgültigen Wasserstands könnte sich dadurch verlängern. Die derzeitige Annahme einer vollständigen Befüllung bis etwa 2055 muss deshalb im weiteren Verlauf regelmäßig überprüft werden.
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Zu den zentralen Entwicklungsorten am künftigen Indesee gehören Schophoven, die „Lucherberger Lagune“, die Goltsteinkuppe bei Inden/Altdorf und Merken. Der See entsteht im Bereich des heutigen Tagebaus Inden im Städtedreieck Eschweiler, Düren und Jülich. Wie die einzelnen Orte und Landschaftsräume mit dem See verbunden werden, wird in verschiedenen Planungen und Projekten weiter konkretisiert.
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Ursprünglich sollte der Tagebau Inden nach dem Ende des Braunkohleabbaus vollständig verfüllt werden. Später entschied sich die Politik für einen Restsee.
2008 beschloss der Braunkohlenausschuss des Regionalrates Köln die entsprechende Änderung des Braunkohlenplans. 2009 wurde sie vom Land Nordrhein-Westfalen genehmigt. Damit wurde der Indesee verbindlicher Bestandteil der Rekultivierungsplanung für den Tagebau Inden.
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Fest steht, dass im Bereich des heutigen Tagebaus Inden ein See entsteht. Diese Folgenutzung wurde 2008 im Braunkohlenplan Inden II festgelegt. Auch die Herstellung des Sees im Rahmen der Rekultivierung durch RWE Power und die grundlegende Entwicklung des Seeumfelds sind geklärt.
Weiter ausgearbeitet werden unter anderem Konzepte für Wege, Freiräume, Uferbereiche und Zugänge. Noch nicht abschließend entschieden sind viele konkrete Nutzungen einzelner Uferbereiche, die genaue Ausgestaltung späterer Freizeit- und Tourismusangebote sowie die Zeitpunkte zahlreicher Entwicklungsschritte.
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Die Entwicklung des Indesees wird durch Informations-, Dialog- und Beteiligungsangebote begleitet. Je nach Projekt und Verfahren gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, sich zu informieren, Fragen zu stellen oder eigene Perspektiven einzubringen. Aktuelle Hinweise zu Veranstaltungen und Beteiligungsformaten finden Sie im Bereich „Beteiligung & Dialog“. Darüber hinaus können Sie sich mit Ihren Fragen direkt an die indeland GmbH wenden.
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