Unsere Zukunft
Das indeland steht vor einem grundlegenden Wandel. Mit dem Ende der Braunkohleförderung entstehen neue Möglichkeiten für Landschaft, Wirtschaft und Lebensqualität. Die Städte und Gemeinden wollen diese Zukunft gemeinsam gestalten – mit starken Orten, einer neuen Landschaft und guten Verbindungen.
Gemeinsam nach vorne schauen
Der Strukturwandel eröffnet dem indeland neue Perspektiven. Zugleich stellt er die Region vor große Herausforderungen. Arbeitsplätze und wirtschaftliche Grundlagen verändern sich, bisherige Flächen erhalten neue Aufgaben und die Anforderungen an Wohnen, Mobilität und Infrastruktur entwickeln sich weiter.
Die Zukunft der Region lässt sich deshalb nicht allein durch einzelne Projekte gestalten. Sie braucht gemeinsame Ziele und eine langfristige Orientierung, die unterschiedliche Interessen und Entwicklungsmöglichkeiten miteinander verbindet.
Starke Orte. Neue Landschaft. Gute Verbindungen.
Diese drei Leitmotive stehen im Mittelpunkt der indeland-Strategie. Sie beschreiben, worauf es bei der langfristigen Entwicklung der Region ankommt.
Die indeland-Kommunen streben eine ressourceneffiziente Entwicklung an, die unter behutsamer Fortentwicklung der unverwechselbaren Eigenarten dieses Raums sozial ausgewogen, umwelt- und klimaverträglich und wirtschaftlich erfolgreich ist.
Eine gemeinsame Strategie für die Region
Mit dem Masterplan indeland 2030 haben sich die Kommunen und der Kreis Düren bereits 2016 auf eine gemeinsame Grundlage für die Entwicklung der Region verständigt. Die Szenarien indeland 2060 haben den Blick anschließend auf unterschiedliche langfristige Zukunftsmöglichkeiten erweitert.
Der derzeit in Abstimmung befindliche indeland-Plan 2025–2045 führt die strategische Arbeit fort. Er greift veränderte Rahmenbedingungen auf und soll gemeinsame Ziele, Prioritäten und konkrete Handlungsschritte für die kommenden Jahre festlegen.
Nachhaltigkeit als regionale Aufgabe
Mit indelands Regionaler Nachhaltigkeitsstrategie 2030 (inReNa 2030) haben die sieben indeland-Kommunen und der Kreis Düren gemeinsame Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Region erarbeitet. Die Strategie verbindet ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte und umfasst fünf Handlungsfelder, darunter Klimaschutz, Ressourcenschonung, nachhaltige Mobilität und zukunftsfähiges Wohnen. Im Rahmen des Folgeprojekts inReNa 2030 II werden ausgewählte Maßnahmen umgesetzt und die regionale Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickelt.
Vier Szenarien für das indeland 2060
Wie könnte das indeland im Jahr 2060 aussehen? Mit den „Szenarien indeland 2060“ hat sich die Region dieser Frage aus unterschiedlichen Blickwinkeln genähert.
Gemeinsam mit Menschen aus der Region, Fachleuten und Zukunftsforschenden entstanden vier mögliche Zukunftsbilder: Gastland, Laborland, Wandelland und Ernteland. Sie zeigen, wie unterschiedliche gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen die Zukunft des indelands beeinflussen könnten.
Die Szenarien sind keine Prognosen und keine fertigen Planungen. Sie helfen vielmehr, Chancen und Risiken zu erkennen, gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen und langfristige Entscheidungen vorzubereiten.
Zukunft entsteht Schritt für Schritt
Der Wandel des indelands wird sich über Jahrzehnte erstrecken. Manche Vorhaben werden bereits heute umgesetzt, andere befinden sich noch in der Planung oder werden erst in vielen Jahren möglich. Die gemeinsamen Strategien bieten dafür Orientierung. Sie können jedoch nicht alle Entwicklungen vorwegnehmen. Neue Erkenntnisse, veränderte Rahmenbedingungen und die Erfahrungen aus laufenden Projekten werden auch künftig Einfluss auf die Entwicklung der Region haben.
Entscheidend ist, die langfristigen Ziele im Blick zu behalten und die Zukunft des indelands gemeinsam weiterzugestalten.
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