16.03.2026

Landschaft des Wandels: Tourismus schafft Wertschöpfung

Wie wird das Rheinische Revier zur lebendigen Landschaft des Wandels? Auf Burg Obbendorf diskutierten Politik, Wirtschaft und Kultur über Tourismus als Motor für Natur, Industriekultur und neue Seenlandschaften.
Wie Tourismus die Region prägt: Christian Rast über Natur, Industriekultur und die neue Seelandschaft im indeland

Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Tourismus trafen sich am 12. März auf Burg Obbendorf in Niederzier, um die nächsten Schritte der Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Region als entstehende „Landschaft des Wandels“ touristisch erlebbar werden kann – mit Fokus auf Natur, Industriekultur und neue Seenlandschaften.

Christian Rast, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, zeigte in seinem Impulsvortrag zu Beginn der Veranstaltung die zentralen Verbindungsachsen und Freizeit-Cluster im indeland auf. Diese Strukturen sind entscheidend, um touristische Angebote zu vernetzen und für Gäste wie Einheimische gleichermaßen attraktiv zu gestalten.

„Tourismus ist für uns ein verbindendes Element im Strukturwandel. Er stärkt die regionale Identität, schafft Wertschöpfung vor Ort und trägt zur positiven Wahrnehmung der Region bei – nach innen wie nach außen“, so Rast.

Langfristige Entwicklung

Die Veranstaltung knüpfte an die Vorstellung des Strategiekonzepts im Februar 2025 an und unterstrich, dass es sich dabei nicht um ein Endergebnis, sondern um den Startschuss für eine langfristige, koordinierte Tourismusentwicklung handelt. Ein zentraler Diskussionspunkt war die Messbarkeit von Erfolgen durch touristische Kennzahlen und geplante Befragungen. Landrat Frank Rock (Rhein-Erft-Kreis) betonte in seiner Videobotschaft die Bedeutung der langfristigen Zusammenarbeit, während Frank Butenhoff (MWIKE NRW) und Bürgermeister Frank Rombey (Niederzier) die politische Unterstützung unterstrichen.

Gemeinsam für die Zukunft des Rheinischen Reviers: Rund 100 Personen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Tourismus diskutierten am 12. März auf Burg Obbendorf über die touristische Erlebbarkeit der „Landschaft des Wandels“

Die enge Zusammenarbeit im Kompetenznetzwerk Tourismus – aufgebaut im Rahmen des Projekts „Strategiekonzept Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier“ – bleibt die Basis für die Umsetzung. Verstärkt wird diese durch die Kooperationsvereinbarung zur Tourismusentwicklung, die zehn Partner im vergangenen Jahr unterzeichnet haben. Neben dem Rhein-Erft-Kreis und der indeland GmbH sind die Städteregion Aachen, die Kreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Mönchengladbach, der Zweckverband Landfolge Garzweiler sowie die Neuland Hambach GmbH beteiligt.

Der Tourismustag hat ein klares Signal gesetzt: Das Rheinische Revier nutzt den Tourismus als Chance, um den Wandel von einer ehemaligen Braunkohleregion hin zu einer innovativen, nachhaltigen und lebenswerten Zukunftsregion erlebbar zu machen. Die nächsten Schritte werden gemeinsam gestaltet.
 


indeland Tourismus e.V. - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Daniel Albrecht
In Zusammenarbeit mit dem Rhein-Erft-Kreis, Amt für Strukturwandel, Fördermittelmanagement und Digitale Ökosysteme

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