Was ist der Indesee?
Der Indesee entsteht nach dem Ende des Tagebaus Inden. Aus einer vom Bergbau geprägten Landschaft wird langfristig ein neuer See- und Landschaftsraum für das indeland.
Was bedeutet Rekultivierung?
Rekultivierung bedeutet, dass Flächen nach dem Tagebau wieder nutzbar und landschaftlich gestaltet werden. Dabei entstehen neue Böden, Freiräume, Wege, Grünbereiche und im Fall des Tagebaus Inden langfristig auch der Indesee.
Wie entsteht der Indesee?
Der Tagebau endet
Die bergbauliche Nutzung läuft 2029 aus.
Die Tagebaugrube wird rekultiviert
Ab 2030 wird die Landschaft für die spätere Nutzung vorbereitet.
Der See wird hergestellt
Die Befüllung des Indesees beginnt im Rahmen der Rekultivierung.
Das Seeumfeld wird entwickelt
Wege, Freiräume, Uferbereiche und Projekte im Umfeld werden Schritt für Schritt umgesetzt.
Der neue Landschaftsraum wächst
Während der Befüllung des Indesees entsteht ein Raum, der Landschaft, Orte und Wasser verbindet.
Rahmenplan Indesee 2.0
Der Rahmenplan Indesee 2.0 beschreibt, wie sich der künftige See- und Landschaftsraum langfristig entwickeln kann. Er zeigt räumliche Leitideen, Entwicklungsbereiche und mögliche Etappen für das Seeumfeld.
Wo entsteht der Indesee?
Der Indesee entsteht im Bereich des heutigen Tagebaus Inden im Städtedreieck Eschweiler, Düren und Jülich.
Zahlen und Fakten
| See-Steckbrief | Typ: Tagebausee Wasserfläche: ca. 13 km² Volumen: ca. 750 Mio. m³ Tiefe: ca. 140 m Uferlänge: ca. 21 km Zeithorizont: 2030–2055 |
|---|---|
| Planung & Verfahren | Rahmenplan Indesee 2.0 (informell); Braunkohlenplan Inden, Landes- und Regionalplanung, Bauleitplanung der Kommunen (formell); projektbezogene berg-, wasser- und naturschutzrechtliche Verfahren |
| Teilräume/Orte | Goltsteinkuppe, Schophoven, Lucherberger Lagune, Lamersdorfer Kanal |
| Seeherstellung | RWE Power AG |
| Inwertsetzung | Kommunen im indeland, Kreis Düren |
| Genehmigung & Aufsicht | Fachbehörden (Bergrecht, Wasser- und Naturschutz) |
| Projektumsetzung | Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, Kommunen im indeland |
| Beteiligung & Dialog | Informell begleitende Einbindung zentraler Interessensgruppen; formelle Öffentlichkeitsbeteiligung je nach Verfahren/Projekt; ergänzende Informations- und Dialogformate |
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