In den Orten des indelands gibt es kleinere Grünflächen, die bisher kaum genutzt werden oder wenig Aufenthaltsqualität bieten. Die WandelParks sollen solche Flächen ökologisch aufwerten und für die Menschen vor Ort besser nutzbar machen.
Dabei entstehen keine aufwendig gestalteten Parkanlagen. Gesucht werden einfache, standortgerechte und pflegeleichte Lösungen, die zur jeweiligen Fläche und ihrer Umgebung passen.
Worum geht es?
Auch kleine Grünflächen können einen wichtigen Beitrag für Natur, Klima und Lebensqualität leisten. Blühflächen, Bäume und Sträucher bieten Nahrung und Lebensraum für Tiere. Unversiegelte Flächen können Regenwasser aufnehmen und an heißen Tagen für ein angenehmeres Umfeld sorgen.
Gleichzeitig können Sitzmöglichkeiten, kleine Wege oder offene Bereiche Orte schaffen, an denen Menschen sich treffen, ausruhen oder Natur im Alltag erleben.
Die WandelParks verbinden deshalb ökologische Aufwertung mit einer besseren Nutzung des öffentlichen Raums.
Was ist geplant?
Gemeinsam mit den Kommunen werden geeignete Flächen ausgewählt und individuelle Gestaltungskonzepte entwickelt.
Je nach Lage und Bedarf können dazu gehören:
- Blühwiesen und andere naturnahe Pflanzungen,
- Bäume, Sträucher und Gehölzgruppen,
- kleinere Lebensräume und Verbindungen für Pflanzen und Tiere,
- Flächen, die Regenwasser aufnehmen und speichern,
- einfache Wege und Sitzgelegenheiten,
- Orte für Begegnung und nachbarschaftlichen Austausch,
- eine möglichst einfache und dauerhafte Pflege.
Jede Fläche wird einzeln betrachtet. Entscheidend ist, dass die Gestaltung zum Ort passt und langfristig erhalten werden kann.
Wo stehen wir?
Das Projekt läuft seit 2025. Gemeinsam mit den Kommunen werden geeignete Flächen ausgewählt, geprüft und weiter konkretisiert.
Dabei wird untersucht, welche ökologische Aufwertung möglich ist, wie die Fläche künftig genutzt werden kann und welche Pflege dauerhaft geleistet werden kann.
Auf dieser Grundlage entstehen standortgerechte Gestaltungskonzepte. Anschließend können die ausgewählten Flächen schrittweise umgesetzt werden.
Was bedeutet das für die Menschen?
Die WandelParks sollen das direkte Wohnumfeld grüner und angenehmer machen. Sie schaffen Möglichkeiten zum Verweilen, für kurze Pausen, kleine Begegnungen oder das Erleben von Natur mitten im Ort.
Davon profitieren Anwohnerinnen und Anwohner, Familien, Kinder, ältere Menschen sowie alle, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Viele kleinere Flächen können zusammen ein grünes Netz bilden. So wird der Wandel nicht nur an großen Projekten sichtbar, sondern auch an Orten, die den Alltag der Menschen unmittelbar prägen.
Projektdaten auf einen Blick
| Lage | Ausgewählte Flächen in den sieben indeland-Kommunen Aldenhoven, Eschweiler, Inden, Jülich, Langerwehe, Linnich und Niederzier |
|---|---|
| Schwerpunkte | Naturnahe Grünflächen, Biodiversität, Klimaanpassung, Begegnung und Naherholung |
| Handlungsfelder | Landschaft & Freiraum, Orte & Lebensräume |
| Status | In Umsetzung |
| Zeitraum | 2025 bis 2028 |
| Projektträger | Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH |
| Kooperationspartner | Kommunen im indeland und Kreis Düren |
| Übergeordnetes Projekt | inReNa 2030 II |
| FINANZIERUNG | Das Projektvolumen beträgt 595.000 Euro. Das Projekt wird zu 90 Prozent aus Bundesmitteln im Rahmen des Förderprogramms KoMoNa finanziert. |
| Nächster Schritt | Auswahl und Konkretisierung geeigneter Flächen sowie Entwicklung der standortgerechten Gestaltungskonzepte |
| Frühere Bezeichnung | GrünGestalten |