Geplant werden insgesamt sieben naturnahe Parkanlagen. Sie sollen neue Aufenthaltsqualität im direkten Wohnumfeld schaffen, die Artenvielfalt fördern und grüne Treffpunkte für die Menschen im indeland werden. Auf jeweils etwa 1.000 Quadratmetern entstehen kleine Parkanlagen mit Wegen, Sitzgelegenheiten, naturnaher Gestaltung und standortgerechter Bepflanzung, die Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Tiere bietet. So entstehen Orte, an denen Menschen verweilen können und die der Natur mehr Raum geben.
Als Standorte kommen unterschiedliche Flächen in Frage: zentrale Dorfplätze und Grünbereiche in Wohngebieten ebenso wie ausgewählte Bereiche auf Friedhöfen. In Inden und Niederzier sind die Flächen bereits festgelegt; dort sollen zwei WandelParks auf Friedhofsflächen entstehen. Weitere Standorte werden zurzeit mit den Kommunen abgestimmt. Ziel ist es, die jeweiligen Orte behutsam weiterzuentwickeln und für das direkte Umfeld aufzuwerten.
„Die WandelParks machen sichtbar, was nachhaltige Regionalentwicklung im indeland konkret bedeuten kann: Lebensqualität vor Ort, ökologische Aufwertung und ein behutsamer Umgang mit den besonderen Eigenarten unserer Region“, sagt Christian Rast, Geschäftsführer der indeland GmbH. „Damit zahlen die WandelParks unmittelbar auf das Leitbild des indelands ein.“
Förderung durch Bundesumweltministerium
Das Projekt wird über das KoMoNa-Programm gefördert, das gezielt für kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung ökologischer Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen geschaffen wurde. Die Projektkosten für die WandelParks liegen insgesamt bei rund 595.000 Euro. 90 Prozent der Kosten übernimmt das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), den Eigenanteil von 10 Prozent trägt die indeland GmbH. Für die Kommunen entsteht damit die Möglichkeit, konkrete ökologische Aufwertungen im eigenen Ortsgebiet umzusetzen, ohne den Eigenanteil selbst finanzieren zu müssen.
Die Umsetzung erfolgt zentral durch die indeland GmbH für alle beteiligten indeland-Kommunen. Grundlage sind entsprechende politische Beschlüsse in den Städten und Gemeinden. Die sieben WandelParks sollen schrittweise bis 2028 umgesetzt werden. Je nach Standort können auch Bürgerinnen und Bürger in die Planung eingebunden werden.
Kleine Flächen mit großer Wirkung
„Jeder WandelPark wird anders aussehen, weil jeder Ort andere Voraussetzungen hat“, erklärt Tom Guse, Projektmanager WandelParks bei der indeland GmbH. „Wichtig ist, dass die Flächen am Ende sowohl für die Menschen als auch für die Tier- und Pflanzenwelt funktionieren. Kleine Flächen können eine große Wirkung haben, wenn man sie richtig gestaltet.“
Die WandelParks sind Teil des Projekts „indelands Regionales Nachhaltigkeitsmanagement 2030“ (inReNa 2030 II). Neben den WandelParks gehören auch das Citizen-Science-Projekt Miniwald Explorer und der erste Nachhaltigkeitsbericht für das indeland zu inReNa 2030 II. Damit greifen die WandelParks das Leitbild des indelands auf, das eine ressourceneffiziente, sozial ausgewogene sowie umwelt- und klimaverträgliche Regionalentwicklung beschreibt.
Weitere Informationen
Zur Projektseite „WandelParks im indeland“
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indeland GmbH - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Daniel Albrecht