Verschwundene Orte

Im Gebiet des heutigen Blausteinsees und des künftigen Indesees lagen einst Dörfer. Für den Braunkohleabbau mussten Menschen ihre Heimat verlassen. Ihre Geschichten sind geblieben.

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Umsiedlungen im indeland

Über Jahrzehnte mussten Menschen im indeland für den Braunkohleabbau umziehen. Die Orte wurden zu unterschiedlichen Zeiten aufgegeben. Manche Bewohnerinnen und Bewohner zogen gemeinsam an neue Standorte, andere fanden andernorts ein Zuhause. Für Nachbarschaften, Vereine und Familien bedeutete das jeweils einen tiefen Einschnitt.

Die Orte im Überblick

Die Übersicht zeigt, welche Ortschaften in den Tagebauräumen des heutigen Blausteinsees und des künftigen Indesees verschwunden sind.

Im Bereich des heutigen Blausteinsees

Im Tagebau Zukunft zwischen Eschweiler und Aldenhoven wurde von 1935 bis 1987 Braunkohle abgebaut. Zehn Ortschaften wurden vom Tagebau beansprucht, rund 1600 Menschen mussten ihre Häuser verlassen:

  • Velau bei Hehlrath (1953)
  • Lürken (1965)
  • Warden-Ost (1966)
  • Langweiler (1972)
  • Obermerz (1972)
  • Laurenzberg (1972)
  • Gut Hausen (1976)
  • Langendorf (1977)
  • Fronhoven-West (1979)
  • Fronhoven-Ost (1984)
Im Bereich des künftigen Indesees

Der Tagebau Inden wurde 1953 aufgeschlossen. Die Kohleförderung wird im April 2029 beendet. Elf Ortschaften mussten dem Tagebau weichen.

  • Pützlohn (1975)
  • Pattern (1980er)
  • Lohn (1982)
  • Erberich (1985)
  • Geuenich (2005)
  • Inden, ehemaliger Hauptort (2005)
  • Altdorf (2005)
  • Pier (2014)
  • Pommenich, gehörte zu Pier
  • Haus Verken, gehörte zu Pier
  • Vilvenich, gehörte zu Pier

Wo Dörfer verschwanden

Die Karte zeigt Orte im Rheinischen Westrevier, die dem Braunkohleabbau in den Tagebauen Zukunft West, Inden I und Inden II weichen mussten.

Erinnerungen und Erfahrungen teilen

In den Erzählsalons berichten Menschen, wie sie den Wandel im indeland erlebt haben. Auch Erinnerungen an frühere Orte und das Leben dort finden hier Raum.

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Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH
Bismarckstraße 16
52351 Düren

Telefon: +49 (0) 2421 22-1084005
E-Mail: info@indeland.de

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