Das indeland verändert sich grundlegend. Der Tagebau endet, der Indesee entsteht und gleichzeitig wandeln sich Orte, Landschaften, Mobilität und Wirtschaft.
Der indeland-Plan 2025–2045 beschreibt, wie die sieben Kommunen und der Kreis Düren diese Entwicklung gemeinsam gestalten wollen. Er führt die Arbeit am früheren „Masterplan indeland 2.0“ fort und bildet den strategischen Rahmen für die Regionalentwicklung.
Worum geht es?
Viele Projekte im indeland greifen ineinander. Neue Wege und Freiräume müssen ebenso berücksichtigt werden wie Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung, Wohnen, Beteiligung und die Gestaltung des künftigen Indesees.
Der indeland-Plan bringt diese Themen in einen gemeinsamen Zusammenhang. Er beschreibt ein Leitbild für die Region und legt fest, an welchen Zielen sich Projekte und Entscheidungen orientieren sollen.
Dabei verbindet er die Perspektiven der sieben Kommunen, des Kreises Düren und weiterer Beteiligter.
Was ist geplant?
Der indeland-Plan umfasst ein gemeinsames Leitbild, sieben Handlungsfelder und 28 Leitlinien für die Entwicklung der Region.
Dazu gehören insbesondere:
- gemeinsame Ziele für die Zeit bis 2045,
- Leitlinien für Landschaft, Orte, Mobilität und Wirtschaft,
- Aussagen zu Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung,
- eine gemeinsame Orientierung für regionale Projekte,
- ein Projekt- und Handlungsfahrplan,
- die regelmäßige Überprüfung der Umsetzung,
- die Möglichkeit, den Plan bei veränderten Rahmenbedingungen fortzuschreiben.
Der Plan ist kein starrer Endzustand. Er dient als Arbeitsinstrument, das regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden kann.
Was bedeutet das für die Region?
Der indeland-Plan hilft dabei, einzelne Projekte aufeinander abzustimmen und Entscheidungen nicht isoliert zu treffen.
So können beispielsweise neue Wege, Wohnbereiche, Freiräume und Angebote rund um den Indesee in einen gemeinsamen regionalen Zusammenhang eingeordnet werden.
Für die Städte und Gemeinden schafft der Plan eine verlässliche Grundlage für die Zusammenarbeit. Gleichzeitig macht er nachvollziehbar, welche Ziele die Region verfolgt und welche Projekte dazu beitragen sollen.
Wo stehen wir?
Die Arbeit am früheren „Masterplan indeland 2.0“ begann 2022. Kommunen, Fachleute, Politik und weitere Beteiligte brachten ihre Perspektiven in Workshops, Gesprächen und Beteiligungsformaten ein.
Aus diesem Prozess ist der indeland-Plan 2025–2045 hervorgegangen. Er bildet die aktuelle strategische Grundlage für die Arbeit der indeland GmbH und die interkommunale Zusammenarbeit.
Die erste Umsetzungsphase reicht bis 2030. Die Projekte und Leitlinien werden regelmäßig überprüft. Eine erste umfassende Fortschreibung ist für 2030 vorgesehen.
Projektdaten auf einen Blick
| Verortung |
Sieben indeland-Kommunen im Kreis Düren (Aldenhoven, Inden, Jülich, Langerwehe, Linnich, Niederzier) und der StädteRegion Aachen (Eschweiler) |
|---|---|
| Schwerpunkte | Regionalentwicklung, Strategie, Zusammenarbeit und nachhaltige Transformation |
| Handlungsfelder | Strategie & Entwicklung, Beteiligung & Dialog |
| Status | In Abstimmung |
| Zeitraum | Beginn der Erarbeitung 2025, interkommunale Beschlussfassung geplant für 2027 |
| Kooperationspartner | Gesellschafterkommunen |
| Finanzierung | Eigenmittel |
| Besonderheit | Gemeinsame strategische Grundlage der sieben Kommunen und des Kreises Düren für die Entwicklung der Seeregion bis 2045 |
| Nächste Schritte | Abstimmung und Beschlussfassung mit Kommunen, Umsetzung und regelmäßige Überprüfung des Projekt- und Handlungsfahrplans |
| Vorgängerprojekte | Masterplan indeland 2030 (aus dem Jahr 2016), Masterplan indeland 2.0 (aus dem Jahr 2023) |