Der RadStern Indesee ist ein geplantes Netz aus Radwegen, das aus allen sieben indeland-Kommunen zum künftigen Indesee führt. Es soll bestehende Wege miteinander verbinden und dort verbessern, wo heute noch Lücken oder unzureichende Verbindungen bestehen.
So entsteht schrittweise ein zusammenhängendes Netz für alltägliche Wege und Ausflüge. Gleichzeitig werden der künftige See, die umliegenden Orte und weitere Ziele in der Region besser mit dem Fahrrad erreichbar.
Worum geht es?
Die sieben Kommunen des indelands liegen rund um den Tagebau Inden und den künftigen Indesee. Viele Radwege und Verbindungen sind bereits vorhanden. Sie bilden bisher jedoch noch kein durchgängiges und einheitlich erschlossenes Netz.
Der RadStern soll diese Wege zusammenführen. Bestehende Strecken werden geprüft und bei Bedarf ausgebaut, verbessert oder ergänzt.
Im Mittelpunkt stehen sichere, gut befahrbare und nachvollziehbar ausgeschilderte Verbindungen. Sie sollen sowohl für den Alltag als auch für Freizeit und Naherholung genutzt werden können.
Was ist geplant?
Für den RadStern wird ein sternförmiges Radwegenetz entwickelt. Es verbindet die sieben indeland-Kommunen mit dem künftigen Seeufer, dem geplanten Indesee-Rundweg und weiteren regionalen und überregionalen Routen.
Geplant sind insbesondere:
- die Prüfung bestehender Radwege und Verbindungen,
- die Ermittlung von Lücken und Verbesserungsbedarf,
- der Ausbau und die Aufwertung geeigneter Teilstrecken,
- sichere Verbindungen zwischen den Kommunen und dem Indesee,
- eine einheitliche Wegweisung,
- digitale Informationen und Routenvorschläge,
- die Einbindung von Rastplätzen, Sehenswürdigkeiten und Freizeitzielen.
Die Planung erfolgt gemeinsam mit den Kommunen, dem Kreis Düren und weiteren beteiligten Stellen.
Was bringt das im Alltag?
Der RadStern soll es einfacher machen, sich mit dem Fahrrad zwischen den Orten des indelands zu bewegen. Davon profitieren Menschen, die mit dem Rad zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder zu Freizeitangeboten fahren.
Auch für Ausflüge entstehen neue Möglichkeiten. Der künftige Indesee, die Inde, weitere Landschaftsräume und Ziele in den Kommunen sollen besser miteinander verbunden werden.
Dabei geht es nicht ausschließlich um neue Wege. Häufig können bereits vorhandene Strecken genutzt und gezielt verbessert werden. So soll ein Netz entstehen, das verständlich, sicher und möglichst durchgängig befahrbar ist.
Wo stehen wir?
Eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Radwege und möglichen Verbindungen wurde durchgeführt. Darauf aufbauend werden derzeit Maßnahmensteckbriefe für einzelne Teilstrecken erarbeitet. Darin wird festgehalten, wo Wege bereits gut nutzbar sind und wo Ausbauten, Ergänzungen oder andere Verbesserungen erforderlich sind.
Die Ergebnisse werden mit den beteiligten Kommunen, dem Kreis Düren und weiteren Partnern abgestimmt. Sie bilden die Grundlage für die weitere Planung.
Die Umsetzung der ersten acht Routen soll mit einer Förderung aus dem Programm des Rheinischen Radverkehrsreviers erfolgen. Der Förderantrag wurde im Juni 2026 eingereicht.
Projektdaten auf einen Blick
| Lage | Alle sieben indeland-Kommunen |
|---|---|
| Schwerpunkte | Radverkehr, sichere Verbindungen, Alltagsmobilität und Naherholung |
| HandlungsfeldER | Mobilität & Verkehr, Freizeit & Naherholung, Indesee & Seeumfeld |
| Status | In Planung |
| Zeitraum | Vorbereitung seit 2025, Umsetzung erster Maßnahmen bis 2035 |
| Projektträger | Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH |
| Kooperationspartner | Kommunen im indeland, Kreis Düren und RWE Power |
| Finanzierung | Das Projektvolumen steht noch nicht fest. Ein Förderantrag im Rahmen des Rheinischen Radverkehrsreviers wurde im Juni 2026 eingereicht. |
| Nächste Schritte | Erarbeitung und Abstimmung der Maßnahmensteckbriefe für die einzelnen Teilstrecken |