23.04.2026

Internationaler Besuch am Indemann: Delegation aus Saudi-Arabien informiert sich im indeland

Internationaler Austausch am Wahrzeichen des indelands: Im Rahmen des GIZ-Projekts „H2-diplo – Decarbonization Diplomacy“ hat eine hochrangige Delegation aus Saudi-Arabien den Indemann besucht. Der indeland Tourismus e.V. gab den Gästen vor Ort Einblicke in den Wandel der Region vom Tagebau hin zu einer nachhaltigen Zukunfts-landschaft.
Am Indemann begrüßte indeland Tourismus e.V. -Guide Michael Füngeling die Gäste aus Saudi-Arabien und gab Einblicke in den Wandel der Region – vom Tagebau hin zu einer nachhaltigen Zukunft.

Die 15-köpfige Delegation setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Ministerien, Behörden, Universitäten und der Privatwirtschaft zusammen. Während ihres fünftägigen Aufenthalts in Nordrhein-Westfalen informiert sich die Gruppe über Dekarbonisierung, innovative Energietechnologien und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft. Organisiert wurde die Reise von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Das Projekt „H2-diplo – Decarbonization Diplomacy“ unterstützt den internationalen Austausch zu Dekarbonisierung und Wasserstoffwirtschaft.

Neue Perspektiven

Am Indemann begrüßte Michael Füngeling, Guide des indeland Tourismus e.V., die internationalen Gäste. Er erläuterte die Entwicklung der Region rund um den Tagebau Inden und machte deutlich, wie aus einem durch den Braunkohleabbau geprägten Landschaftsraum Schritt für Schritt neue Perspektiven für Freizeit, Tourismus, Energie und Lebensqualität entstehen.

Zuvor hatte die Delegation das Solarinstitut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich besucht und dort unter anderem den Solarturm besichtigt – ein eindrucksvolles Beispiel für innovative Energietechnologien in der Region.

„Der Besuch zeigt, dass der Wandel im indeland weit über die Region hinaus wahrgenommen wird“, sagt Sabine Spohrer, Geschäftsführerin des indeland Tourismus e.V. „Am Indemann wird besonders sichtbar, wie eng Strukturwandel, Landschaftsentwicklung und touristische Perspektiven miteinander verbunden sind.“

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