WandelParks
Lebensqualität wächst vor Ort – gezielte Aufwertung ungenutzter Flächen zu naturnahen und gemeinschaftsfördernden Grünräumen
Ziel und Idee
Die WandelParks werten gezielt ungenutzte Grünflächen in den Gesellschafterkommunen des indelands auf – mit dem Ziel, Naturoasen inmitten von Siedlungsräumen zu schaffen. Die Flächen werden so umgestaltet, dass sie sowohl die Aufenthaltsqualität für Menschen erhöhen als auch wertvolle Lebensräume für Flora und Fauna bieten. Das Besondere an den WandelParks ist die Verbindung von ökologischer Aufwertung und sozialem Nutzen. Jede Fläche wird individuell entwickelt: im Dialog mit den Kommunen, angepasst an die örtlichen Bedürfnisse. So entsteht Stück für Stück ein grünes Netzwerk, das Erholung, Biodiversität und Klimavorsorge auf beispielhafte Weise miteinander verbindet.
Steckbrief
| Projektname | WandelParks (GrünGestalten) |
|---|---|
| Übergeordnetes Projekt | inReNa 2030 II |
| Ziel | Ungenutzte oder vernachlässigte Grünflächen in den Gesellschafterkommunen des indelands werden in ökologisch wertvolle und sozial wirksame Nahräumen im Siedlungsumfeld |
| Themenfelder | Leben & Wohnen, Freiraum & Landwirtschaft |
| Status | Laufendes Projekt (Stand: August 2025) |
| Ort/Gebiet | Alle sieben indeland-Kommunen |
| Projektträger | Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH |
| Kooperationspartner | Kommunen, Kreis Düren |
| Projektvolumen | 595.000 Euro |
| Förderung | 90 % aus Bundesmitteln Gefördert im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa)“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) |
| Zeitraum | 2025 bis 2028 |
| Nächste Schritte | Vorbereitung der Flächen |
Warum dieses Projekt?
Der Strukturwandel im indeland verändert nicht nur industrielle Standorte und große Infrastrukturen – er verändert auch die Alltagsräume der Menschen: Ortschaften, Wege, Blickachsen. Hier liegt ein oft übersehener Schatz: grüne Freiflächen, die heute noch brachliegen oder ohne erkennbaren Nutzen sind. Gerade diese Flächen bieten enorme Chancen für eine lebensnahe, nachhaltige Gestaltung des Wandels.
Die WandelParks setzen genau hier an: Es geht um die Rückgewinnung von Qualität in den kleineren Maßstäben, um das Sichtbarwerden von Wandel auch jenseits der Großprojekte. Denn wo Natur im Alltag erfahrbar wird, wächst nicht nur das Wohlbefinden – es entstehen neue soziale Orte, es wächst Umweltbewusstsein, und es zeigt sich konkret, wie Zukunft auch im Kleinen gemacht werden kann.
In einer Zeit, in der Klimafolgen auch in unseren Kommunen spürbar werden, ist die intelligente Nutzung örtlicher Grünflächen ein Gebot der Stunde. Die WandelParks antworten darauf mit einem Ansatz, der Gestaltung, Klimaresilienz und Naherholung zusammendenkt – als Beitrag zu einem indeland, das nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und gesellschaftlich zukunftsfähig ist.
Was wird gemacht?
- Identifikation und Auswahl geeigneter ungenutzter oder vernachlässigter Grünflächen in den Gesellschafterkommunen
- Entwicklung individueller, naturnaher Gestaltungskonzepte mit Fokus auf Biodiversität, Aufenthaltsqualität und Pflegeleichtigkeit
- Umsetzung einfacher, ökologisch wirksamer Maßnahmen wie Blühwiesen, Gehölzstrukturen, Trittsteinbiotope oder Versickerungsflächen
- Ergänzung durch dezente gestalterische Elemente wie Wege, Sitzgelegenheiten oder Spiel- und Begegnungspunkte
- Verankerung der Maßnahmen im kommunalen Kontext durch Beteiligung von Verwaltung, Politik und Bürgerschaft
- Stärkung der grünen Infrastruktur im Siedlungsraum als Beitrag zu Lebensqualität, Klimaanpassung und Naturerleben im Alltag
Interesse am Thema?